Praxistipp:
Blumenwiesen im eigenen Garten

Helfen Sie mit, die Artenvielfalt zu erhalten!

Bienen, Hummeln und Schmetterlinge brauchen, wie auch wir Menschen, Nahrung zum Überleben. Je mehr und je vielfältiger, desto besser! Dabei sind Insekten auf die Mithilfe von uns Menschen angewiesen, indem wir für ausreichend und abwechslungsreiche Nahrung sorgen. Eine (Wild-) Blumenwiese im Garten ist mit vergleichsweise wenig Aufwand leicht anzulegen, bietet eine große Nahrungsquelle für Insekten und ist daneben noch ein echter Hingucker.

So sollten Sie beim Anlegen Ihrer Blumenwiese vorgehen:

Wählen Sie einen nährstoffarmen, trockenen Standort in voller Sonne für Ihre (Wild-) Blumenmischung, denn dort gedeiht sie am besten. Das Saatgut bringen Sie von März bis Mai aus. Doch bevor Sie das tun, müssen Sie den Boden entsprechend vorbereiten. Die Grasnarbe, wenn vorhanden, abstechen und abtragen, dann graben Sie den Boden um. Ebnen Sie die Fläche mit einem großen Rechen und verdichten Sie anschließend alles. Zuletzt werden alle Unebenheiten mit einer Harke ausgeglichen und die Oberfläche aufgeraut. Nun kann das Saatgut ausgebracht werden, ca. 5-10g/m².

Im Pflanzenhandel sind allerlei Blumenmischungen zu finden. Diese enthalten jedoch vielfach Blumenarten, die gerade nicht die heimischen Arten unterstützen. Greifen Sie lieber auf zeritifiziertes Regiosaatgut zurück, welches für die VoglerRegion geeignet ist. Mehr Informationen zu Regiosaatgut und eine Liste mit Anbieter von Regiosaatgut, finden Sie unter www.regiozert.de.
Achten Sie in jedem Fall darauf, dass die Blüten der Blumen nicht gefüllt sind (siehe Bilder unten). Denn nur ungefüllte Blüten enthalten Nektar und Pollen.

Viel Freude beim Anlegen Ihrer Blumenwiese und den Entdeckungen in Ihrem Garten!

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