Es steckt viel Potenzial in ländlichen Gebieten!

Foto: Auszug aus dem Workshop-Paket der Europäischen Kommission

Was zeichnet unsere Region aus? Wie stellen wir uns diese in 20 Jahren vor? Und was müssen wir tun, um dort hinzukommen? Diese Fragen stellten sich Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-VoglerRegion Ende Januar im Rahmen eines digitalen Workshops. „Es lässt sich hier sehr gut leben“, war das einstimmige Fazit der Gruppe, „und wenn wir jetzt die Chancen der Digitalisierung nutzen und die Vorteile des Landlebens aktiv bewerben, können wir dem demografischen Wandel im ländlichen Raum entgegenwirken und positiv in die Zukunft blicken.“

Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie wurden wir alle dafür sensibilisiert, dass Arbeiten von Zuhause bequem möglich ist - sofern die entsprechende digitale Infrastruktur und räumliche Ausstattung vorhanden sind. Und zusätzlich entdeckten viele Stadtmenschen die Vorteile des „Lebens auf dem Land“ mit Haus und Garten. Kurz gesagt: ländliche Gebiete sind nicht nur Landwirtschaftsräume, sondern bieten vielfältige Möglichkeiten als attraktive Lebens- und Wirtschaftsräume.

Dass dieses große Potenzial ländlicher Räume auch von der Europäischen Kommission, erkannt wird und entsprechend mit passenden Förderinstrumenten unterstützt wird, wünschen sich die Workshop-Teilnehmenden. Die Workshopergebnisse wurden deshalb als Beitrag für die Langzeitvision für ländliche Gebiete in Europa, die die Kommission erstellen möchte, weitergegeben. Aber auch für den weiteren LEADER-Prozess in der Region empfanden die Mitglieder der LAG den lockeren digitalen Austausch als inspirierend und zukunftsweisend.

Durch die aktuellen Umstände bedingt finden auch LAG-Vorstandsitzungen als auch LAG-Mitgliederversammlungen digital statt. Dabei stellt sich zunehmend Routine bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein. So wurde beispielsweise die LAG-Videokonferenz Anfang Januar, in welcher diverse Projektträger*innen ihre Vorhaben digital vorstellten und für Rückfragen zur Verfügung standen, von den Mitgliedern gut angenommen. Auch die nächste LAG-Sitzung Ende März wird vermutlich wieder digital stattfinden, sodass der LEADER-Prozess trotz Kontaktbeschränkungen weiterlaufen kann und neue Projekte in der Region in die Umsetzung starten können.

 

Foto: Auszug aus dem Workshop-Paket der Europäischen Kommission

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